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Prinz-von-Asturien-Preis für die Zeitschriften "Science" und "Nature"

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Prinz-von-Asturien-Preis für die Zeitschriften "Science" und "Nature"

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Die Zeitschriften Science und Nature bekommen in diesem Jahr den Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Kommunikation und Geisteswissenschaften. Die spanischen Prinz von Asturien Preise werden seit 1981 verliehen und zwar in den Kategorien Kunst, Literatur, Sozialwissenschaften, Kommunikation und Geisteswissenschaften, Eintracht, internationale Zusammenarbeit, wissenschaftliche und technische Forschung und Sport. Die Preise sind mit 50 000 Euro dotiert und werden im Herbst vom spanischen Thronfolger Felipe überreicht.

Geehrt wird, wer die zum Weltgut gehörenden wissenschaftlichen, kulturellen und humanistischen Werte entscheidend vorangebracht hat. Science und Nature – das sind nicht einfach nur zwei Zeitschriften – es sind die beiden Gralshüter der Naturwissenschaften, beide bereits im 19. Jahrhundert gegründet – Nature in England und Science in den USA.

Wer hier publizieren darf, heimst Prestige und Karrierechancen ein. Die meisten Artikel werden sehr oft und weltweit zitiert – es gibt dafür sogar eine brancheninterne Messlatte – den sogenannten Impact Factor. Beide Blätter erscheinen wöchentlich. Was ins Blatt kommt, bestimmt nicht nur der Chefredakteur sondern auch “peers”, also Wissenschaftler, die den Text anonym bewerten.

“Science” also “Wissenschaft” wird herausgegeben von der Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Naturwissenschaften, die Zahl der Leser wird auf etwa 1 Million geschätzt. Aktuelle Themen: Die Wurzeln der Landwirtschaft, Wissenschaftlerinnen-Karrieren oder was bedeutet die Öffnung Nordkoreas. “Nature” gehört seit einigen Jahren Nature zur Verlagsgruppe Holtzbrinck.

Die Themen der aktuellen Ausgabe: Nanotechnologie, aber auch politisch Brisantes wie – Das Klima in Darfur, Neues von der Atombombenentwicklung, oder warum BP beim Einfangen von Kohlendioxid scheiterte.