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Die Olympischen Winterspiele 2014 finden im russischen Sotchi statt

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Die Olympischen Winterspiele 2014 finden im russischen Sotchi statt

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Das Internationale Olympische Kommittee entschiedet sich im zweiten Wahlgang für die Stadt an der Schwarzmeerküste. IOC-Präsident verkündete die Entscheidung in Guatemala-Stadt. Die Mitbewerber Pyeongchang und Salzburg verloren beide wie schon der Abstimmung vor vier Jahren, damals gegen die Ausrichterstadt der Winterspiele 2010, das kanadische Vancouver.

Die Bevölkerung stand mit großer Mehrheit hinter der Bewerbung – dementsprechend groß die Freude nach Bekanntgabe der Entscheidung des IOC in Sotchi.

Der Sieg Sotchis ist auch ein Sieg der russischen Regierung, die die Bereitstellung der hohen Infrakstrukturkosten für die Spiele garantiert hat.

Präsident Vladimir Putin nannte Sotchi in Guatemala-Stadt einen einzigartigen Ort, an dem sich mildes Klima mit Schneegarantie vereine. Zudem versprach er in einer seltenen englischen Ansprache dem IOC Nähe von Wettkampfstätten und Unterkünften für Sportler.

Noch jedoch müssen in Sotchi, einer 350.000 Einwohner-Stadt in der Region Krasnodar, alle Wettkampfstätten gebaut werden, Umweltschützer meldeten zudem Bedenken wegen der teilweisen Zerstörung eines Nationalparkes an.

Die Welt kann sich nun auf eine Olympiade freuen, wie es sie so noch nicht gegeben hat – “Winterspiele unter Palmen”.

Sotchi verfügt auch im tiefsten Winter über ein gemäßigtes subtropisches Klima, unmittelbar hinter der Stadt jedoch beginnen die Berge des Kaukasus.

Zum ersten Mal wird eine russische Stadt die Olympischen Winterspiele ausrichten.