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Kontrolle von Kosmetika: Transatlantische Zusammenarbeit wird vertieft

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Kontrolle von Kosmetika: Transatlantische Zusammenarbeit wird vertieft

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Bei der Qualitätskontrolle von Kosmetika und Medizinprodukten arbeiten Europa und die USA künftig Hand in Hand – zu Gunsten der Gesundheit der Verbraucher, der Industrie, aber auch der Tiere.

Die EU-Kommission und die amerikanische Arzneimittelbehörde vereinbarten in dieser Woche, vertrauliche Daten zum Beispiel von Tests nach der Markteinführung gegenseitig auszutauschen. Auch bei der Ausarbeitung von Rechtsvorschriften wollen die US-Behörde FDA und die Kommission nun enger zusammenarbeiten – ein erstes konkretes Ergebnis des transatlantischen Wirtschaftsrats, der in diesem Monat die Arbeit aufnahm.

Ziel ist, den Handel dies- und jenseits des Atlantiks zu vereinfachen und Industrienormen anzupassen. Allein bei den Kosmetikprodukten stammen sieben Prozent der in den USA verkauften Waren aus der EU. Mit dem neuen transatlantischen Datenaustausch könnte auch die Zahl der Tierversuche verringert werden.