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Boeing stellt neuen Dreamliner vor

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Boeing stellt neuen Dreamliner vor

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Noch gibt es dieses Flugzeug offiziell nur im Computer: Aber heute nacht stellt Boeing sein neues Modell auch in Wirklichkeit vor – die 787, bekannter als Dreamliner. Der Dreamliner ist für Langstrecken gebaut; er bietet Platz für bis zu 330 Fluggäste.

Fast siebenhundert Dreamliner sind schon verkauft, noch vor dem so genannten Roll-Out heute nacht am Firmensitz im amerikanischen Seattle. Der neueste Kunde: die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin, die 25 Maschinen kauft.

Boeing wirbt vor allem mit der neuartigen Bauweise des Dreamliners: Erstmals werden in großem Maßstab Kohlefaserwerkstoffe verbaut. Es geht um fünfzig Prozent des Flugzeugs; der Rumpf ist quasi aus einem Stück gefertigt. Die 787 wird damit leichter, braucht weniger Wartung und weniger Kraftstoff, auch dank neu entwickelter Triebwerke.

Dem europäischen Konkurrenten Airbus macht das schwer zu schaffen: Der eigene A350 kam dagegen
nicht an. Bei möglichen Kunden fiel er nach der Vorstellung glatt durch; Airbus musste ihn praktisch ein zweites Mal entwickeln. Das hat viel Geld gekostet und viel Zeit: Der A350 geht frühestens 2013 in Dienst, die ersten von Boeings Dreamlinern wohl schon nächsten Mai.