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Überschwemmungen in vielen Teilen Asiens

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Überschwemmungen in vielen Teilen Asiens

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In vielen Teilen Asiens ist das zur Zeit ein gewohntes Bild: Im Gebiet um das südjapanische Kumamoto zum Beispiel bringen sich die Menschen in Sicherheit vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Tagelang hat es hier schon sintflutartig geregnet. Ein Mann starb bisher, als er nach seinen Feldern sehen wollte; viele Menschen werden vermisst.

Und: Der Regen soll in den nächsten Tagen weitergehen, ebenso wie in China. Erst neulich
waren hier mehrere Landesteile überschwemmt.
Jetzt ist es vor allem die Provinz Setschuan im Südwesten. Landesweit sind mehr als zweihundert Menschen umgekommen, weit über hunderttausend Häuser sind zerstört. Gleichzeitig leidet Chinas Norden unter Dürre und Wassermangel.

Auch Indien und Nachbarländer wie Pakistan und Bangladesch leiden unter den Fluten. Hier sind es die Monsun-Unwetter, die schwersten Regen bringen. Die Zahl der Toten aus den letzten Tagen geht in die Hunderte.

Der Monsun dauert in Indien normalerweise den ganzen Sommer über, von Juni bis September. Nach der langen Trockenzeit ist er wichtig und willkommen, vor allem in der Landwirtschaft; jedes Jahr sterben aber auch viele Menschen an den Auswirkungen.