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Einigung im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn - Lokomotivführer wollen weiterhin streiken

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Einigung im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn - Lokomotivführer wollen weiterhin streiken

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Bahnchef Hartmut Mehdorn sowie Vertreter der Gewerkschaften Transnet und GDBA haben sich nach langen Verhandlungen auf eine Einigung im schwelenden Tarifkonflikt verständigt: Demnach erhalten die Beschäftigten im kommenden Jahr 4,5 Prozent mehr Geld. Der Abschluss sei so hoch, sagte Mehdorn, “weil wir in den letzten acht Jahren, als wir im Sanierungsprozess mit der Deutschen Bahn AG unterwegs waren, gemeinsam, Betriebsräte, Belegschaft und Gewerkschaften, an der Sanierung der Bahn AG gearbeitet haben.”

Ein Ende der Streiks bedeutet dies freilich nicht: Denn die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, kurz GDL, nahm nicht an den Verhandlungen teil. Sie fordert einen separaten Tarifvertrag und Gehaltserhöhungen von bis zu 31 Prozent. Für Dienstag Vormittag hat die GDL bereits einen dreistündigen Warnstreik angekündigt.