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Erstürmung der Roten Moschee "verschoben"

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Erstürmung der Roten Moschee "verschoben"

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Die pakistanischen Sicherheitskräfte haben nach Medienberichten eine mögliche Erstürmung der seit fast einer Woche von Extremisten besetzten Roten Moschee in Islamabad verschoben. Noch gestern hatten sie den Islamisten über Lautsprecher mitgeteilt, dies sei die letzte Warnung. Ausschlaggebend für die Änderung der Pläne sind dem pakistanischen Fernsehsender zufolge nächtliche Luftaufnahmen des Geländes mit Infrarotkameras durch Drohnen gewesen. Auf Grund dieser Erkenntnisse soll eine neue Strategie ausgearbeitet werden.

Weit über 1000 Koranschüler haben den Moscheekomplex bereits verlassen. Es wird vermutet, dass noch Hunderte von Menschen, darunter Frauen und Mädchen, in den Gebäuden sind und sie teilweise gewaltsam von den Islamisten zum Bleiben gezwungen werden.