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OLAF: Bulgarien hinkt bei Betrugsbekämpfung hinterher

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OLAF: Bulgarien hinkt bei Betrugsbekämpfung hinterher

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Die EU-Mitgliedsstaaten schneiden im neuen Jahresbericht des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung OLAF unterschiedlich ab. So werden etwa Italien und Rumänien darin ausdrücklich gelobt für ihre Kooperation. Im Unterschied zu Bukarest muß das ebenfalls Neu-Mitglied Bulgarien jedoch noch Fortschritte machen, wie der OLAF-Generaldirektor erklärte.

Alle Mitgliedsstaaten wurden indessen ausnahmslos zu einer schnelleren Weiterleitung relevanter Informationen an das Amt für Betrugsbekämpfung aufgefordert. OLAF gelang es im vergangenen Jahr, Schäden im Wert von 450 Millionen Euro auszumerzen, die durch Betrug und andere Irregularitäten entstanden waren.

Bei der Organisation gingen insgesamt rund 800 Klagen ein, die hauptsächlich von der EU-Kommission und Mitgliedsstaaten eingereicht wurden.