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Euro bleibt auf Rekordkurs - Juncker: keine Bedrohung für Wachstum

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Euro bleibt auf Rekordkurs - Juncker: keine Bedrohung für Wachstum

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Der Euro bleibt auf Rekordkurs. Nach dem gestrigen Allzeithoch legte die Gemeinschaftswährung heute weiter zu und notierte in der Spitze bei 1,3784 Dollar. Die Lage an den Devisenmärkten beschäftigte unterdessen das Europäische Parlament in Straßburg. Nach Einschätzung der EU-Finanzminister bedroht der starke Euro das Wachstum in der Eurozone nicht, erklärte der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker.

Die Mitgliedsstaaten, die Probleme mit der starken Gemeinschaftswährung hätten, müssten mit Strukturreformen ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, fügte Juncker mit Blick auf Frankreich hinzu. Aus Paris kommt seit Monaten Kritik am harten Euro. Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank ist das Rekordniveau des Euro eine Folge der robusten wirtschaftlichen Entwicklung der Eurozone. Die jüngsten Kursausschläge nach oben seien daher nicht ungewöhnlich. Negative Effekte seien nicht zu befürchten. Schließlich werde etwa die Hälfte des Handels der Eurozone innerhalb der Währungsunion abgewickelt.

Zusätzlich gestützt wird der Euro durch die Aussicht auf weiter steigende Zinsen. Die EZB erneuerte ihre Entschlossenheit, rechtzeitig zu handeln, um Preisstabilität zu sichern. Die Inflationsrisiken seien nach wie vor vorhanden.