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Freilassungen nach gescheiterten Anschlägen

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Freilassungen nach gescheiterten Anschlägen

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Nach den gescheiterten Anschlägen von London und Glasgow sind zwei der Verdächtigen wieder frei. Eine Anklage gegen sie war nicht möglich.

Bei den Anschlagsversuchen waren mitten in London zwei Autobomben abgestellt worden, die aber nicht explodierten. Außerdem versuchten zwei Männer in Glasgow, ein Auto in das Empfangsgebäude des Flughafens zu fahren und dort in die Luft zu jagen.

In den Tagen danach wurden acht Verdächtige festgenommen. Drei sind jetzt frei, drei wurden angeklagt – der bisher letzte am Sonnabend. Er soll vom Anschlag gewusst und ihn nicht verhindert haben. Einer der drei Angeklagten war in Australien gefasst worden. Er muss sich wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verantworten.

Gegen einen weiteren Festgenommenen wird noch ermittelt. Die Polizei bekam dafür eine abermalige Fristverlängerung. Dazu kommt noch der Fahrer des Autos von Glasgow. Er liegt mit schwersten Verbrennungen im Krankenhaus.