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Pakistan: Militär ist Ziel blutiger Anschläge

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Pakistan: Militär ist Ziel blutiger Anschläge

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Nach der Erstürmung der Roten Moschee verschärft sich in Pakistan der Konflikt zwischen Militär und Taliban-Kämpfern. Diese verübten am Wochenende insgesamt drei Anschläge und töteten dabei mindestens 52 Menschen. Die Angriffe zielten alle auf Soldaten.

Das jüngste Attentat auf ein Rekrutierungszentrum forderte 12 Todesopfer. Wenige Stunden zuvor wurden bei einem Angriff auf einen Militärkonvoi mindestens sechzehn Männer getötet.
Und gestern starben bei einem Anschlag – ebenso auf einen Konvoi- 24 Menschen.
In den beiden ersten Anschlägen fuhren laut Militär mit Sprengstoff beladene Wagen in Militärkonvois. In einem Fall zündeten die Attentäter eine Landmine.

Die Angriffe ereigneten sich im Grenzgebiet zu Afghanistan, einer Hochburg der Taliban-Kämpfer.

Bei den Angriffen wurden auch immer Zivilsten getötet und verletzt.

Und Ruhe für die Region ist nicht in Sicht: Denn die Taliban haben ein Friedensabkommen mit der Regierung aufgekündigt und diese beschuldigt, es vorher verletzt zu haben.