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Der Bieterkampf um die niederländische Bank ABN Amro geht weiter

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Der Bieterkampf um die niederländische Bank ABN Amro geht weiter

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Nachdem das Konsortium um die Royal Bank of Scotland sein Angebot verbessert hatte, betonte der britische Konkurrent Barclays zunächst nur die Überlegenheit des eigenen Gebots.

Die Höhe der Offerte blieb mit mehr als 71 Milliarden Euro zwar gleich, das Konsortium vergrößerte aber den Baranteil von 79 auf 93 Prozent. Die Briten bieten 64 Milliarden Euro und werden von der ABN-Führung unterstützt.

Das Konsortium, das sich aus der Royal Bank of Scotland, der belgisch-niederländischen Finanzgruppe Fortis und der spanischen Bank Banco Santander Central Hispano zusammensetzt, will sich jetzt auch ohne die amerikanische ABN Amro-Tochter LaSalle zufriedengeben.

Die Veräußerung für fünfzehn Millairden Euro ist Teil der Vereinbarung mit Barclays.

Analysten zufolge könnte Baarclays den Baranteil der Offerte nun ebenfalls rhöhen oder die gesamte Offerte aufstocken. Die Briten signalisierten aber, dass sie ABN Amro nicht um jeden Preis kaufen wollen. Barclays werde die Transaktion nur fortsetzen, wenn sie die richtigen Ergebnisse für die Aktionäre erbringe, hieß es.