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Paris plant Steuererleichterungen von 13 Milliarden Euro

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Paris plant Steuererleichterungen von 13 Milliarden Euro

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Mit einem neuen Gesetzesprojekt will der französische Staatschef Nicolas Sarkozy seine Wahlversprechen einlösen. Die Abgeordneten der Nationalversammlung in Paris stimmten der Reform in der Nacht zum Dienstag zu, die in den nächsten Tagen auch dem Senat vorgelegt werden soll. Um die französische Wirtschaft wieder auf einen gesunden Wachstumskurs zu bringen, sieht das Finanzpaket Steuer-Erleichterungen im Umfang von 13 Milliarden Euro vor. So sollen Überstunden künftig geringer besteuert werden als bisher. Neben niedrigen Zinssätzen für Kredite, die dem Erwerb von Eigenheimen dienen, sieht das Projekt auch eine geringere Erbschaftssteuer und eine Einkommenssteuer vor, die höchstens bei 50 Prozent liegen soll. Die Steuergeschenke der Regierung Sarkozys könnten jedoch das Haushaltsdefizit von derzeit 2,5 Prozent wieder in die Nähe der Höchstmarke von drei Prozent bringen. Sarkozy will den Haushalt erst 2012 statt 2010 ausgleichen.