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EU: Mit höheren Preisen gegen Wasserknappheit

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EU: Mit höheren Preisen gegen Wasserknappheit

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Die Europäische Kommission hat der Verschwendung von Wasser den Kampf angesagt. Sie legte ein Konzept vor, das aufzeigt, wie die knappe Ressource künftig sparsamer und nachhaltiger genutzt werden kann. Das Papier wird nun mit den Mitgliedsstaaten beraten.

Der Brüsseler Umweltexperte Peter Gammeltoft sagte, die EU-Staaten müssten sich auf einen Kompromiss einigen. Der müsse sicherstellen, dass es einerseits ein Preissystem gebe, das zum Wassersparen anreizt. Andererseits gebe es eine soziale Verpflichtung, die Quellen und die Konsumenten zu schützen.

Mit einem höheren Wasserpreis soll der Verbrauch gedrosselt werden. EU-Staaten, die mit der knappen Ressource weiter zu verschwenderisch umgehen, müssen dann mit Strafen rechnen. Mehr als ein Fünftel des Wasserverbrauchs kann in der EU nach Ansicht der Experten eingespart werden; zum Beispiel durch die Förderung Wassersparender Wasserhähne, Duschköpfe und Toilettenspülungen. Ab 2010 soll das Gesetz in Kraft getreten sein.

Die Zeit drängt, denn Dürren und Wasserknappheit haben den Experten zu Folge in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Etwa 82 Millionen Menschen haben in Europa nicht genügend Trinkwasser zur Verfügung.