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EU verlängert Fangstopp von Sardellen


Redaktion Brüssel

EU verlängert Fangstopp von Sardellen

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch Abend beschlossen, dass der Sardellenfang im Golf von Gascogne bis mindestens Ende des Jahres verboten bleibt. Sehr zum Ärger der französischen Regierung und der direkt Betroffenen: Es sei ein Skandal, so dieser Fischhändler, dass man sie nicht den vorrätigen Fisch nutzen ließe. Man würde gar nicht die bedrohten Sardellenbänke anbrechen. Er könne sich auch Wissenschaftler nennen, den Fischfang für zehn Jahre verbieten und garantieren, dass es danach genügend Fische gebe.

Um ihnen aus dem finanziellen Engpass zu helfen, soll es für die Sardellenfischer einen Notfallplan von 15 Millionen Euro geben – teils finanziert aus Paris, teils aus Brüssel: Eine Sprecherin der EU-Kommission erklärte, die Hilfen würden sich aus dem EU-Fonds für Fischfang und aus nationaler finanzieller Unterstützung zusammensetzen.

Zwar haben sich die Sardellenbestände im Golf von Gascogne im vergangenen Jahr verdoppelt. Da diese Fische jedoch nur ein kurzes Leben haben, müssten sie weiter geschont werden, so die Begründung aus Brüssel.

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