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Opel Astra soll auch in Serbien gebaut werden

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Opel Astra soll auch in Serbien gebaut werden

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Der US-Hersteller General Motors will beim serbischen Hersteller Zastava Opel-Fahrzeuge bauen lassen. Bereits 2008 sollen die ersten Opel Astra im Werk Kragujevac in Zentral-Serbien vom Band laufen. Der Zastava, von dem einige auf unerklärliche Weise überlebt haben, hatte zwar vier Räder, doch das Vehikel als Auto zu bezeichnen, wäre etwas gewagt. Man fuhr damit – manchmal – und niemand konnte voraussagen, wie lange! Das Werk befindet sich nach wie vor in Staatsbesitz und ist nicht ausgelastet. Die jährliche Kapazität liegt bei 60.000 Fahrzeugen, gebaut wurden im vergangenen Jahr aber nur 15.000. General Motors plant, 2012 eine Produktion von 10.000 Astra zu erreichen. Die Fahrzeuge sind vor allem für den serbischen Markt bestimmt. Doch General Motors erwägt auch den Export in die Region. Begonnen wird in Kragujevac damit, dass die Autos dort nur zusammengeschraubt werden. Wichtigster Vorteil der Herstellung vor Ort sind die geringeren Kosten. Das Basis-Modell soll für weniger als 11.000 Euro angeboten werden. Normalerweise kostet das Fahrzeug etwas mehr als 13.000 Euro.