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Todesopfer bei Dampfexplosion in Manhatten

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Todesopfer bei Dampfexplosion in Manhatten

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Mitten in New York ist eine unterirdische Dampfleitung explodiert. Eine hohe Dampfsäule stand weithin sichtbar über Manhattan; der Dampf schoss unter starkem Druck aus einem wahren Krater an der Explosionsstelle, mitten auf der Straße. Der Zwischenfall passierte in der abendlichen Hauptverkehrszeit, an der belebten Kreuzung von 41.

Straße und Lexington Avenue. Nur einen Block weiter liegt das Chrysler-Gebäude, eine berühmte Sehenswürdigkeit. Auch der bekannte und für Pendler wichtige Grand-Central-Bahnhof liegt in der Nähe; auf einigen Linien in der Gegend fahren keine U-Bahnen mehr. Ein Mensch ist bei dem Unglück gestorben, an Herzversagen. Mehr als zwanzig wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Die Ursache waren in den meisten Fällen Stein- oder Asphaltbrocken, die von der Dampffontäne hochgeschleudert wurden und dann wieder herunterfielen. Laut Polizei und anderen Sicherheitsbehörden ist an dem Fall nichts Verdächtiges; es gebe keinen terroristischen Hintergrund. Derartige Dampfleitungen sind in Manhattan weit verbreitet, zum Heizen und zur Kühlung von Tausenden von Gebäuden. Sie sind aber auch anfällig für Störungen. Und: das Leitungssystem ist sehr alt – die geplatzte Leitung stammte von 1924. Trotzdem muss nun noch geklärt werden, warum genau es zu der Explosion kam.

Einen besonders schweren Unfall dieser Art gab es 1989: Damals starben bei einer solchen Explosion drei Menschen.