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Barclays erhöht Angebot für ABN Amro

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Barclays erhöht Angebot für ABN Amro

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Im Übernahmekampf um die niederländische Bank ABN Amro hat die britische Bank Barclays ihre Offerte erhöht. Die Briten bieten nun 67,5 Milliarden Euro, 37 Prozent davon in bar. Möglich wurde das verbesserte Angebot durch eine Beteiligung der Entwicklungsbank Chinas sowie eines staatlichen Investmentfonds aus Singapur. Die Chinesische Entwicklungsbank beteiligt sich zunächst mit 3,1 Prozent an den Briten und zahlt dafür 2,2 Milliarden Euro. Der staatliche Investmentfonds Temasek zahlt für 2,1 Prozent 1,4 Milliarden Euro. Das Geschäft unterstreicht nach Ansicht von Analysten die Absicht Chinas und Singapurs ihre Devisenreserven für strategische Beteiligungen an westlichen Banken und Unternehmen einzusetzen. Der Bieterkampf um ABN Amro zieht sich bereits über Wochen hin. Auch mit dem neuen Angebot liegt Barclays immer noch hinter dem Angebot des Konsortiums um die Royal Bank of Scotland, das 71 Milliarden Euro in bar bietet. Barclays hatte bisher rund 64 Milliarden Euro geboten.