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Flutkatastrophe in Großbritannien

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Flutkatastrophe in Großbritannien

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Angesichts der Flutkatastrophe in Großbritannien will Premierminister Gordon Brown mehr Geld in den Hochwasserschutz investieren. Auf der Insel sind es die schlimmsten Überschwemmungen seit 60 Jahren. Und die Situation in Mittel-Süd-und Westengland verschlechtert sich dramatisch. Besonders betroffen ist die Provinz Gloucestershire mit den Städten Tewkesbury und Gloucester. Dort ist die Infrastruktur vollständig lahmgelegt.Ununterbrochen werden Menschen aus eingeschlossenen Ortschaften in Sicherheit gebracht. Derzeit sind rund 50.000 Menschen ohne Strom.

Bisher verursachten die Unwetter rund drei Milliarden Euro Schäden. Die britische Regierung versprach den örtlichen Behörden schnelle Hilfe beim Wiederaufbau. Der britische Premierminister Gordon Brown ist bereits vor Ort. Er kündigte an, die Regierung werde in den nächsten fünf Jahren rund 1,2 Milliarden Euro pro Jahr in den Hochwasserschutz investieren. Auch die Sorge um das Trinkwasser steigt. Bisher sind bis zu 150.000 Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Die Behörden rechnen damit, dass mehr als 350.000 Einwohner in den kommenden Tagen ohne Wasser sein werden. Und die Pegel der gößten Flüsse Themse und Severn steigen weiter – ein Ende ist nicht in Sicht.