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Kein Ende des Hochwassers in Großbritannien: Feuerwehr und Rettung im Dauereinsatz

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Kein Ende des Hochwassers in Großbritannien: Feuerwehr und Rettung im Dauereinsatz

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Nach neuerlichen Regenfällen standen auch am Sonntag abend zahlreiche Ortschaften in Mittel-, Süd- und Westengland weiterhin unter Wasser. Mit Hubschraubern der Luftwaffe mussten Hunderte Menschen von den Dächern ihrer überfluteten Häuser gerettet werden. Medien sprachen von einer der größten Rettungsaktionen der Royal Air Force in Friedenszeiten.

Der Chef der oppositionellen Konservativen, David Cameron, besuchte mehrere betroffene Gebiete und kritisierte die Maßnahmen der Regierung als nicht ausreichend. Landwirtschaftsminister Hilary Benn erklärte dazu, das vordringliche Problem sei die Kapazität des Abwassersystems. Die Anlagen seien alt und nicht für diese Regenmengen ausgelegt. Benn kündigte an, einen effizienten Hochwasserschutz sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass die Entwässerungsanlagen modernisiert würden.

Mehrere Krankenhäuser und Schulen mussten evakuiert werden. Zahlreiche Straßen und Bahnstrecken wurden gesperrt. Am Londoner Flughafen Heathrow fielen fast 150 Flüge aus. Sorge bereitet den Verantwortlichen auch die Trinkwasserversorgung. Eine Aufbereitungsanlage musste bereits geschlossen werden. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, möglichst sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.