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Polnische Familien nach Busunglück nach Frankreich gereist

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Polnische Familien nach Busunglück nach Frankreich gereist

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Nach dem schweren Unfall eines polnischen Pilgerbusses in der Nähe von Grenoble sind die Angehörigen der Opfer nach Frankreich gereist. Bei dem Unglück waren 26 Menschen ums Leben gekommen und 23 verletzt worden. Die meisten Opfer stammten aus Nordwestpolen. Ein Sonderflugzeug der polnischen Regierung brachte am Montagmorgen die Angehörigen der Opfer nach Frankreich. Die Gruppe wurde von einem Team aus Ärzten, Psychologen, Seelsorgern und Übersetzern begleitet. Zwei der schwer verletzten Pilger seien noch immer nicht identifiziert, hieß es. Polens Staatspräsident Lech Kaczynski ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Er war am Sonntag nach Grenoble gereist und hatte dort Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy getroffen. Der Bus hatte am Sonntag bei Grenoble auf einer abschüssigen Strecke ein Brückengeländer durchbrochen und war ins Tal gestürzt. Die Behörden gehen von einem Versagen der Bremsen als Unfallursache aus. Nach Angaben der polnischen Regierung sind noch mehrere Unglücksopfer bewusstlos. Die leichter Verletzten sollen noch in dieser Woche nach Polen zurückkehren.