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Präsidenten Kaczynski und Sarkozy besuchen Opfer des Busunglücks

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Präsidenten Kaczynski und Sarkozy besuchen Opfer des Busunglücks

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Nach dem schweren Unfall eines mit polnischen Pilgern besetzten Busses in den französischen Alpen hat Polens Staatspräsident Lech Kaczynski am Sonntag Überlebende der Katastrophe besucht. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy empfing Kaczynski auf dem Flughafen Grenoble, um ihn zur Universitätsklinik zu begleiten.

Das Unglück hatte sich nahe Grenoble am Fuß der kilometerlangen steilen Gefällstrecke von Laffrey ereignet. Der Bus war in ein Tal gestürzt und ausgebrannt, weil der Fahrer eine verbotene Abkürzung nahm. 27 Insassen starben. Die anderen 23 Menschen wurden schwer verletzt. Viele schweben in akuter Lebensgefahr.

Die Behörden vermuten ein Bremsversagen.
Unklar ist, warum der Fahrer die bekannte Gefahrenstrecke nahm. Schwere Busse und Lastwagen benötigen eine Sondergenehmigung und ein mehrfach ausgelegtes Bremssystem, über das der Bus des polnischen Reisebüros offenbar nicht verfügte.

Bei den Toten und Verletzten handelt es sich nach Medienberichten um meist ältere Menschen zwischen 50 und 70 Jahren. Es seien aber auch Jüngere und mehrere Kinder an Bord des Busses gewesen. Die meisten der Passagiere kamen aus dem Raum Stettin.