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Blair erstmals als Sondergesandter im Nahen Osten

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Blair erstmals als Sondergesandter im Nahen Osten

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Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair ist erstmals in seiner neuen Funktion als
Nahost-Sondergesandter mit der palästinensischen Führung zusammengekommen. Im Namen des Nahost-Quartetts sprach er in Ramallah im Westjordanland mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Blair soll in erster Linie den Aufbau
palästinensischer Institutionen und der Wirtschaft unterstützen. Abbas regiert faktisch nur noch im Westjordanland, der Gazastreifen wird von der islamistischen Hamas kontrolliert. In Jerusalem sprach Blair mit Israels Präsident Schimon Peres. Blair sagte, die Unterredungen, die er bislang gehabt habe, hätten ihm gezeigt, dass es echte Möglichkeiten gebe. Es müsse sich herausstellen, ob diese Möglichkeiten nun genutzt würden, um sie in etwas umzusetzen, mit dem arbeiten und über das man nachdenken könne. Peres lobte Blair, der sich schon im Friedensprozess in Nord-Irland als geschickter Vermittler gezeigt habe. Auch Peres sprach von einer echten Möglichkeit, jetzt den Friedensprozess voranzubringen.