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EU-Kommission bewilligt höhere Beihilfen für Fischer

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EU-Kommission bewilligt höhere Beihilfen für Fischer

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Die EU-Mitgliedsstaaten können ihren Fischern künftig höhere Beihilfen auszahlen, sofern diese nicht zur Modernisierung der Flotte oder zum Ausbau der Fangkapazität dienen. Die Europäische Kommission erließ eine neue Verordnung für die so genannten De-minimis-Beihilfen. Diese sollen zum Beispiel steigende Treibstoff-Preise ausgleichen. Diese Beihilfen seien natürlich nicht dazu gedacht, den Wettbewerb zu verzerren, erklärte in Brüssel eine Kommissionssprecherin, sie müssten daher nicht der Kommission angezeigt werden. Statt mit wie bisher 3.000 Euro über drei Jahre kann ein EU-Staat nun einem Fischerei-Unternehmen mit bis zu 30.000 Euro in drei Jahren unter die Arme greifen. Dies muss er Brüssel nicht eigens melden.

Bedingung ist allerdings, dass die Gesamtsumme der Beihilfen im jeweiligen Land nicht mehr als 2,5 Prozent des jährlichen Produktionswerts der Fischwirtschaft beträgt.