Eilmeldung

Eilmeldung

Europa ist für US-Touristen teuer

Sie lesen gerade:

Europa ist für US-Touristen teuer

Schriftgrösse Aa Aa

Für die amerikanischen Touristen ist Europa so teuer, wie schon lange nicht mehr. Die Unsicherheiten am amerikanischen Imobilienmarkt haben den Dollar so geschwächt, dass er zu einer ganzen Reihe von Währungen auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren fiel. Er kostete etwas mehr als 0,72 Euro. “Wir waren uns über die Reisekosten durchaus im klaren”, so ein US-Tourist. “Doch nachdem unser Dollar immer mehr an Wert verlor, wurden wir preis-bewusster, auch was die Mahlzeiten anbelangt. Im Verlauf der Reise achteten wir immer mehr darauf.” In der Spitze kletterte der Euro bis auf 1,3851 Dollar. Dies ist der höchste Stand seit der Euro-Einführung vor achteinhalb Jahren. Die alte Höchstmarke von 1,3845 Dollar wurde damit leicht übertroffen. Man traue dem Euro den Sprung über die Marke von 1,40 zu, so ein Fachmann der BNP Parisbas. Doch gegen Ende des Jahres werde er zu der Marke von 1, 35 Dollar zurückkehren. Gelassenheit scheint angebracht: Denn der starke Euro bringt auf lange Sicht keine Nachteile für die europäische Wirtschaft. Und die Europäer, die in die USA reisen, freuen sich über die Kaufkraft ihrer Währung.