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Reaktionen auf Freilassung bulgarischer Krankenschwestern

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Reaktionen auf Freilassung bulgarischer Krankenschwestern

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Für die Freilassung der bulgarischen Krankenschwestern und des Arztes ist nach Aussage von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy weder von seinem Land noch von der EU Geld an Libyen gezahlt worden. Das sagte Sarkozy auf einer Pressekonferenz in Paris. Die EU und Frankreich hätten humanitäre und politsche Arbeit geleistet und nicht mehr. Außerdem kündigte er an, morgen mit dem französischen Außenminister Kouchner nach Libyen zu reisen. Dort wolle er dem Land bei der Wiedereingliederung in die Gemeinschaft der Nationen helfen.

Außerdem lobte Sarkozy die Einrichtung einer verbesserten medizinischen Versorgung für die aidskranken Kinder in Libyen. Unterdessen zeigte sich auch EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso über die Rückkehr der Bulgaren erleichtert. Er begrüßte die Geste der Humanität Libyens. Barroso unterstrich, der gute Ausgang sei der Entschlossenheit der Kommission und vor allem der Außenbeauftragten Ferroro Waldner zu verdanken. Sie hätten niemals aufgegeben, eine Lösung zu finden. Libyen hofft nun auf eine völlige Normalisierung der Beziehungen zur Europäischen Union.