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Pegelstand der Themse weiter gestiegen

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Pegelstand der Themse weiter gestiegen

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Nach den Unwettern in Großbritannien schwillt die Themse in Zentralengland weiter an. Die Fluten überraschten in der Nacht die Universitätsstadt Oxford, wo das Hochwasser bis in die Innenstadt vordrang. Hier war seit Beginn der Woche nicht mehr mit einem Anstieg des Wassers gerechnet worden. Es sind die schlimmsten Überschwemmungen in Großbritannien seit 60 Jahren. Die Feuerwehr versuchte, ein Elektrizitätswerk vor den Fluten in Sicherheit zu bringen. Sie schloss Stromausfälle in vielen Haushalten nicht aus. Im übrigen Katastrophengebiet sind noch 350.000 Haushalte ohne Trinkwasser. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden in der Nacht etwa 250 Anwohner in Sicherheit gebracht. Starke Regenfälle haben auch den Grenzfluss Amur zwischen Russland und China anschwellen lassen. Rund 400 Einwohner der Ortschaft Owsjanka mussten in Sicherheit gebracht werden, nachdem ihre Häuser in den Fluten eines über die Ufer getretenen Stausees versunken waren. In der Region wurde der Notstand ausgerufen. Die Regierung in Moskau entsandte ein Experten-Team, das sich um die Behebung der Schäden kümmern soll.