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Verluste bei Europas größtem Chiphersteller

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Verluste bei Europas größtem Chiphersteller

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Wegen Umstrukturierungskosten hat der größte europäische Chiphersteller STMicroelectronics hat im zweiten Quartal einen Verlust verzeichnet. Auch musste das französisch-italienische Unternehmen die Wachstumsprognose senken. Statt um vier- bis fünf Prozent werde STMicroelectronics nur um zwei Prozent wachsen, teilte die Unternehmensleitung in Genf mit. Nach einem Überschuss von fast 140 Millionen Euro vor einem Jahr fiel nun ein Fehlbetrag von 548 Millionen an. Der Umsatz sank um 3,1 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro. Die Aktien des Unternehmens fielen um rund 4,8 Prozent.

Nicht zuletzt wegen einer Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Riesen IBM bei Chip-Technologie ist man bei STMicro zuversichtlich, im zweiten Halbjahr bessere Geschäftsergebnisse vorlegen zu können. Technisch will das Unternehmen mit dieser Kooperation an die Spitze der Forschung gelangen. In Genf ist man zuversichtlich, auf diese Weise auch die Kosten senken zu können.