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Weg frei für die Übernahme von Endesa

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Die spanische Börsenaufsicht hat der Übernahme des Stromkonzerns Endesa durch den italienischen Versorger Enel und den spanischen Bauriesen Acciona zugestimmt. Die Offerte war zuvor von der Europäischen Kommission und der spanischen Regulierungsbehörde genehmigt worden. Enel und Acciona bieten 40, 16 Euro pro Aktie. Das Angebot wird mit 42,5 Milliarden Euro bewertet.

Beide Unternehmen halten zusammen bereits 46 Prozent des Kapitals. Insgesamt wird dieses 90 Milliarden Euro betragen. Die Leistung des spanischen Konzerns, der 55 Millionen Kunden hat, beträgt 90.000 Mega-Watt. Der deutsche Konzern E.ON war mit einer 41 Milliarden Euro schweren Offerte für Endesa gescheitert und hatte sich Anfang April nach über einem Jahr aus dem Bieter-Gefecht zurückgezogen. Die Düsseldorfer einigten sich mit Enel und Acciona aber auf den Erwerb eines Beteiligungspaketes in Höhe von zehn Milliarden Euro.