Eilmeldung

Eilmeldung

Weiter Hitze und Feuer in Europa

Sie lesen gerade:

Weiter Hitze und Feuer in Europa

Schriftgrösse Aa Aa

Hitze und Feuer halten weite Teile Süd- und Ost-Europas fest im Griff. In Italien wüteten die schlimmsten Busch- und Waldbrände seit Jahrzehnten. In Apulien wurden 4000 Touristen von Camping- und Hotelanlagen in Sicherheit gebracht. Rund 100 Menschen waren in der Nähe des Ortes Peschici am Dienstag am Strand plötzlich von Feuer umzingelt. Besonders schlimm betroffen waren in Italien die südlichen Regionen Apulien und Kalabrien. Dutzende Löschflugzeuge kämpften auch heute wieder gegen hunderte Brandherde. Mindestens zwei Menschen fielen den Flammen bereits zum Opfer, mehr als 300 mussten sich mit Rauchvergiftungen behandeln lassen. In Rumänien starben am Dienstag mindestens drei weitere Menschen bei Rekord-Temperaturen von 44 Grad. Landesweit fielen mehr als 1000 Menschen ohnmächtig auf der Straße um, teilte das rumänische Gesundheitsministerium mit. Innerhalb von einer Woche kamen damit in der Hitze mehr als 30 Menschen um. Auf der kroatischen Insel Solta in der Nähe von Split brach am Morgen ein Feuer aus, die Feuerwehr hat es aber unter Kontrolle. Die Hitzewelle im Land bedroht inzwischen das Vieh und die Ernte der Landwirte. Auch in Griechenland und Südfrankreich kämpft die Feuerwehr gegen zahlreiche Brandherde. Die Meteorologen rechnen für die kommenden Tage mit fallenden Temperaturen.