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Behörden warnen vor Magen-Darm-Krankheiten nach Flut in Großbritannien

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Behörden warnen vor Magen-Darm-Krankheiten nach Flut in Großbritannien

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In den überfluteten Gebieten in England steigt die Angst vor erneutem Regen und vor Krankheiten durch schmutziges Wasser. Die Pegelstände in den meisten Gebieten in West- und Zentralengland gingen zurück; in Oxford etwa hatten sie in der vergangenen Nacht ihren Höchststand erreicht und fielen dann wieder. Doch die Meteorologen sagen weitere Regenfälle voraus. Hunderte Anwohner in der Region verließen ihre Häuser und brachten sich in Sicherheit. Die Gesundheitsbehörden warnten vor Magen-Darm-Krankheiten, die durch Schmutzwasser übertragen werden könnten, E.coli-Bakterien und Salmonellen würden besonders Kinder gefährden. Und obwohl mancherorts möglicherweise bald die Wasserversorgung wieder hergestellt werden kann, warnen die Versorger davor es zu trinken, weil es verdreckt sein könnte. In der Grafschaft Gloucestershire herrschte trotz der zurückgehenden Pegelstände immer noch Chaos. 350 000 Menschen bekamen kein Trinkwasser mehr aus den Leitungen. Auch frisches Wasser in großen Tanks und Kanistern, die eilig aufgestellt worden
waren, ging schnell zur Neige. Die Meteorologen teilten mit, dass Großbritannie von Mai bis Juli die nassesten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 240 Jahren erlebt hat. Manche Orte hätten in diesem Jahr drei Mal so viel Regen abbekommen wie üblich.