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Das eigene Auto bleibt für die Europäer das wichtigste Verkehrsmittel

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Das eigene Auto bleibt für die Europäer das wichtigste Verkehrsmittel

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Laut dem jüngsten Eurobarometer zu Verkehrs- und Umweltfragen, das die Kommission an diesem Donnerstag veröffentlichte, haben vier Fünftel ein Auto. 51 Prozent benutzen es als Hauptverkehrsmittel, nur 21 Prozent nehmen den Bus, noch weniger laufen oder legen ihre Wege überwiegend mit dem Fahrrad oder Motorrad zurück.

Insbesondere das öffentliche Verkehrssystem müsste verbessert werden, um die Befragten zum Umstieg auf umweltfreundlichere Transportmittel zu bewegen. Bessere Fahrpläne und bessere Verbindungen auf den häufig zurückgelegten Strecken würden sie laut Umfrage zuerst dazu bringen, das Auto stehen zu lassen. 22 Prozent wollen hingegen auf keinen Fall darauf verzichten.

Um den verkehrsbedingten Kohlendioxidausstoß zu senken, sehen die meisten Befragten die Lösung darin, nur noch sparsame, emissionsarme Kraftfahrzeuge zuzulassen, und diese durch Steueranreize an den Mann und die Frau zu bringen – und auch Biokraftstoffe durch Steuervergünstigungen attraktiv zu machen.

Bei der Umfrage ging es nicht nur um Autos: Die Sicherheitskontrollen auf Flughäfen werden von denjenigen, die fliegen, mehrheitlich als angemessen betrachtet. Nur 16 Prozent halten sie für überzogen, 24 Prozent finden sie unzureichend. Über die Fluggastrechte weiß nur knapp die Hälfte Bescheid, wobei allerdings auch ein großer Teil nicht oft fliegt.

Diese Fluggastrechte werden gerade erweitert: Behinderte oder ältere Menschen dürfen nach der neuen Vorschrift, die an diesem Donnerstag in Kraft trat, nicht mehr von den Fluggesellschaften aufgrund ihrer eingeschränkten Mobilität abgewiesen werden. In einem Jahr müssen dann die Flughäfen und die Fluggesellschaften an Bord diesen Kunden kostenlos bestimmte Hilfestellungen bieten.