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Nach Rasmussens Rauswurf - Dänen zwischen Treue und Zweifeln

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Nach Rasmussens Rauswurf - Dänen zwischen Treue und Zweifeln

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In Dänemark hat der Rauswurf Kyllingens – wie Rasmussen in seiner Heimat genannt wird – gemischte Reaktionen hervorgerufen. Die Tour de France sei tot, titelt die Zeitung Extra Bladet. Mit dem Rauswurf werde das Verlogene der Tour jedoch nicht verschwinden.

Die Dänen hingegen halten noch zu ihrem Helden: Rasmussen sei vierzehn Mal negativ getestet worden, so ein Kopenhagener Barmann, und nur weil das Thema gerade heikel sei, werde er rausgeworfen. Das halte er nicht aus. Für eine Rentnerin hingegen sei es ein Schock gewesen, aber irgendwie sei Rasmussens Verhalten auch verdächtig gewesen. Ein anderer Fan sagte, er habe Rasmussen für den einzig sauberen Fahrer gehalten. Jetzt wisse er nicht mehr so recht. Wahrscheinlich seien sie alle gedopt.

In Dänemark ist Radfahren Volkssport, viele verfolgen die Tour im Fernsehen. Durch die Image-Talfahrt der Tour de France hat diese Begeisterung einen deutlichen Dämpfer erlitten.