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Südkorea bemüht sich weiter um Geiseln in Afghanistan

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Südkorea bemüht sich weiter um Geiseln in Afghanistan

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Nach dem Tod einer südkoreanischen Geisel in Afghanistan bemüht sich Seoul, die übrigen 22 freizubekommen. Die Regierung entsandte den Präsidentenberater für Sicherheitsfragen, Baek Jong Chun, nach Afghanistan, um die Verhandlungen mit den radikal-islamischen Taliban fortzusetzen.

Die Geiseln – 18 Frauen und 5 Männer – gehören einer christlichen Freikirche an. Sie wollten in Afghanistan medizinische Hilfe leisten. Die Leiche einer der Geiseln wurde im Bezirk Kara Bagh gefunden; sie wies Schusswunden auf. Ein afghanischer Vermittler erklärte, die übrigen 22 Geiseln seien nach seinen Informationen am Leben.

Präsidentensprecher Chun Ho-sun versicherte, dass die Regierung alles ihr mögliche tue, um die Geiseln freizubekommen. Die 23 Südkoreaner waren vor einer Woche in der südlichen Provinz Ghasni verschleppt worden. Die Taliban hatten die Freilassung von inhaftierten Gesinnungsgenossen im Tausch gegen die Geiseln gefordert.