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Todesopfer bei Überschwemmungen in Großbritannien

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Todesopfer bei Überschwemmungen in Großbritannien

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Bei den Überschwemmungen in Großbritannien sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Männer hatten Flutwasser aus einem Rugby-Club in Tewkesbury im Westen Englands gepumpt. Nach Angaben der Behörden erstickten sie am Qualm von zwei Benzin getriebenen Pumpen. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

Vielerorts sanken die Pegelstände, doch die Meteorologen kündigten weitere Regenfälle an. In der Universitätsstadt Oxford hatte die Themse in der Nacht ihren Höchststand erreicht. Zahlreiche Häuser wurden überschwemmt, doch dann ging das Wasser zurück. Zuvor hatten hunderte Anwohner ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit gebracht. Es wird nicht ausgeschlossen, dass die Pegel durch den neuen Regen erneut steigen könnten. In den Katastrophengebieten macht sich die Angst vor Magen-Darm-Infekten breit. Die Gesundheitsbehörden warnten vor Magenkrankheiten, Kinder sollten auf keinen Fall im Flutwasser spielen. In der Grafschaft Gloucestershire sind noch bis zu 350 000 Menschen von der Wasserversorgung abgeschnitten. Viele Anwohner klagten, keine Toiletten und Duschen benutzen zu können. Die Armee verteilte nach eigenen Angaben fünf Millionen Wasserflaschen.