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In Italien bekommt die Feuerwehr langsam die Waldbrände in den Griff

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In Italien bekommt die Feuerwehr langsam die Waldbrände in den Griff

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Die Regierung in Rom hat für die Waldbrandregionen in Süditalien den Notstand ausgerufen, damit schnell Gelder und Hilfsleistungen in die verwüsteten Gebiete fließen. Bisher sind in den verheerenden Feuern vier Menschen ums Leben gekommen.

In Apulien, an der Adria, reisten tausende Urlauber ab, nachdem die Flammen auf Campingplätzen gewütet hatten. In den Naturparks sind bisher, laut Umweltschützern, 9000 Hektar Wald- und Buschland vernichtet worden. In Griechenland breiten sich die verheerenden Hitzebrände ungehindert aus.

Weite Flächen von Olivenhainen und Zypressenwäldern sind verbrannt. Auf der Halbinsel Peleponnes brennt das Gebiet auf einer Fläche von 40 Quadratkilometern. Dutzende Dörfer mußten evakuiert werden. Die griechische Regierung hat die Europäische Union um Hilfe gebeten. Die Feuerwehren sind unterbesetzt, die Helfer am Ende ihrer Kräfte. Für die Brände wird die langanhaltende Hitzewelle mit Temperaturen von weit über 40 Grad verantwortlich gemacht.