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Jordanien,Syrien und der Irak fühlen sich vom Westen im Stich gelassen.

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Jordanien,Syrien und der Irak fühlen sich vom Westen im Stich gelassen.

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Auf einer internationalen Konferenz in Jordaniens Hauptstadt Amman, forderten die Länder den Westen auf, Flüchtlinge aufzunehmen und mehr Geld bereitzustellen. Laut UN-Angaben flüchten jeden Monat 50.000 Irakis vor dem Krieg in ihrem Land. Vor allem nach Jordanien und Syrien. Iraks stellvertretender Außenminister sagte, daß das Ergebnis des Treffens ein besseres Verständnis für das Flüchtlingsproblem wecken soll. Lösungen erwarte er nicht. Mehr als 2 Millionen Irakis haben bisher ihre Heimat verlassen. Der Großteil von ihnen, fast eineinhalb Millionen Menschen, sind nach Syrien geflohen. 500.000 Flüchtlinge verteilen sich auf Jordanien und Ägypten. Dieser Zustrom kostet allein Jordanien 750 Millionen Euro jährlich. Nur, um das Nötigste bereitzustellen. Jordanien und Syrien warnten erneut, daß der anhaltenden Flüchtlingsstrom ihre begrenzten Kapazitäten jetzt übersteigt.