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Tour de France kämpft ums Überleben

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Tour de France kämpft ums Überleben

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Die Tour de France kämpft ums Überleben. Die Doping-Skandale nehmen kein Ende und die Diskussion über die Zukunft der Frankreich-Rundfahrt geht weiter. Die britischen Radsportverantwortlichen äußerten den Wunsch, dass die Tour im kommenden Jahr wieder in London starten solle. Unterdessen hat die Anti-Welt-Doping-Agentur WADA alle Entscheidungsträger im Radsport zu einem Anti-Dopinggipfel eingeladen. An dem Treffen sollen unter anderem Sponsoren, TV-Anstalten, sowie Radprofis und ihre Teams teilnehmen. Tour-Präsident Patric Clerc sagte, die Tour jetzt einzustellen würde bedeuten, den Dopingsündern Recht zu geben. Aus Respekt für die Öffentlichkeit stehe es außer Frage die Tour abzubrechen. Das traditionsreiche Rennen wird von einem Skandal nach dem anderen überschattet. Weil er mehrere Dopingkontrollen verpasst hatte, war Michael Rasmussen, der bislang in der Gesamtwertung führte, vom Team Rabobank entlassen worden. Zuvor war der Italiener Christian Moreni wegen eines erhöhten Testosteronwerts festgenommen worden.