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Überschwemmungen in England: Furcht vor Infekten und Sorge um Trinkwasservorräte

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Überschwemmungen in England: Furcht vor Infekten und Sorge um Trinkwasservorräte

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Keine Entspannung in den Hochwassergebieten in England: Zwar gingen die Pegelstände vielerorts zurück, aber Hunderttausende Menschen waren nach wie vor von der Wasserversorgung abgeschnitten. Zwei Männer kamen ums Leben. Sie hatten Flutwasser aus einem Rugby-Club gepumpt und waren vermutlich am Qualm zweier benzinbetriebener Pumpen erstickt. “Gerade jetzt, wo wir das Schlimmste hinter uns haben, sind diese Todesfälle besonders tragisch für alle”, so dieser Feuerwehrmann. Auch wir Einsatzkräfte sind betroffen und ich bitte alle, uns zu kontaktieren, wenn sie Hilfe brauchen.” In den Katastrophengebieten wächst unterdessen die Angst vor Krankheiten, wie etwa Magen-Darm-Infekten wegen verschmutzten Trinkwassers. Die Behörden warnten, dass Kinder keinesfalls im Flutwasser spielen sollten. Aufgestellte Wassertanks waren zu schnell geleert oder wurden von Vandalen zerstört. Ruth Hall von der britischen Gesundheitsbehörde ist besorgt: “Wir kennen die Risiken eines Hochwassers und wir wissen, dass eine der größten Belastungen die Angst der Leute ist. Das ist ein kurzfristiges und ein langfristiges Problem.” Die Armee verteilte nach eigenen Angaben fünf Millionen Wasserflaschen an die Bevölkerung. Viele Menschen klagten, dass sie keine Toiletten und Duschen benutzen könnten. Eine Beruhigung der Lage ist nicht in Sicht: Meteorologen sagten weitere Regenfälle voraus.