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Aus der Traum von der größten Bankenfusion aller Zeiten?

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Aus der Traum von der größten Bankenfusion aller Zeiten?

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Der Vorstand der niederländischen ABN Amro hat eingeräumt, dass die britische Barclays Bank doch nicht der beste Fusionspartner sei. Aus finanziellen Gründen könne das Angebot der Briten nicht besser bewertet werden als das des Konsortiums um die Royal Bank of Scotland. Seit April hatte der Vorstand der ABN Amro an der Barclays Offerte festgehalten. Allerdings hat das Konsortium aus Royal Bank of Scotland, der spanischen Bank Santander und der Finanzgruppe Fortis mehr zu bieten – mehr Geld. Ihr Angebot liegt knapp zehn Prozent über jenem der britischen Barclay’s.

Das Trio will den niederländischen Konkurrenten jedoch zerschlagen und unter sich aufteilen. Deswegen weigerte sich die ABN Amro lange gegen die feindliche Übernahme. Sie hatte deswegen selbst ihre US-Tochterbank LaSalle verkauft – auf die hatte es die Royal Bank of Scotland besonders abgesehn. Aber weder dies noch die Finanzspritze, die sich die Barclays Bank aus China und Singapur besorgt hatte, konnten das Angebot den Konkurrenten ausschalten.