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Brown bekräftigt britisches Engagement im Irak

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Brown bekräftigt britisches Engagement im Irak

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Bei seinem Antrittsbesuch in den USA hat der britische Premierminister Gordon Brown das Engagement seines Landes im Kampf gegen den Terrorismus bekräftigt. Im Anschluss an sein Gespräch mit US-Präsident George W. Bush traten die beiden Politiker in Camp David vor die Presse. Zunächst betonte Bush, dass es den USA wichtig sei, Seite an Seite mit den jungen Demokratien in Afghanistan und im zu Irak stehen und sie zu verteidigen. Er schätze den britischen Beitrag in Afghanistan und im Irak sehr. Brown stellte klar, dass Großbritannien seinen Verpflichtungen im Irak weiter nachkommen werde. Ziel müsse es sein, die Verantwortung für die innere Sicherheit im Irak “Schritt für Schritt” an die irakische Regierung abzutreten. Für Terrorismus gebe es keinen Grund, er sei ein Verbrechen. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, für das es keine “sicheren Häfen” geben dürfe; keine Verstecke für diejenigen, die terroristische Gewalt ausübten oder terroristischen Extremismus predigten. Im Irak gebe es Pflichten zu erfüllen und Verantwortung zu tragen. Weder Brown noch Bush sprachen über einen Zeitpunkt für einen Truppenabzug aus dem Irak. Im Irak sind mehrere tausend britische Soldaten stationiert. Nach den Gesprächen mit Bush wird Brown noch eine Rede vor den Vereinten Nationen in New York halten.