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Russland unterstützt Palästinenserpräsident Abbas

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Russland unterstützt Palästinenserpräsident Abbas

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Auch für Russland ist Palästinenserpräsident Machmud Abbas der rechtmäßige Vertreter seines Volkes. Das sicherte Außenminister Sergej Lawrow ihm in Moskau zu. Abbas wirbt auch dort um Unterstützung für seine gemäßigte Fatah-Partei im Westjordanland, nachdem er das zweite Palästinensergebiet, den Gaza-Streifen, verloren hat: an die radikale Hamas-Bewegung. Ein Staatsstreich sei das gewesen, sagt Abbas; ein rechtswidriger Aufstand – nicht nur einfach ein Problem im Verhältnis zwischen Hamas und Fatah. Eine Folge davon: Einige tausend Flüchtlinge am Grenzübergang Rafah nach Ägypten. Vorerst gut sechshundert von ihnen dürfen nun zurückkehren. Alllerdings hält Ägypten den Übergang geschlossen: Die Busse bringen sie nun durch Israel nach Erez, am anderen Ende des Gazastreifens.

Für die Palästinenser im Westjordanland bereitet Israel inzwischen Erleichterungen vor, ebenfalls als Unterstützung für Abbas. Dabei geht es vor allem um den Abbau von Kontrollstellen, die die Bewegung der Menschen dort einschränken. Bisher hat Israel außerdem palästinensische Häftlinge entlassen und gesperrte Gelder freigegeben.