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Alcatel Lucent tiefer in die Verlustzone gerutscht

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Alcatel Lucent tiefer in die Verlustzone gerutscht

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Auch Monate nach der Fusion hat der Telekomausrüster Alcatel-Lucent seine Anlaufprobleme noch nicht in den Griff bekommen. Die Kosten für den Zusammenschluss und der anhaltende Preisdruck der Branche zogen das Unternehmen im zweiten Quartal tiefer in die Verlustzone als erwartet. Es war vor rund einem Jahr aus den französischen und amerikanischen Konzernen Alcatel und Lucent zusammengeschlossen worden. Die finanziellen Folgen zeigen sich seit einem drei Vierteljahr. Der Fehlbetrag im vergangenen zweiten Quartal beläuft sich auf 336 Millionen Euro. Auf das Ergebnis drückte auch eine Abschreibung von knapp 300 Millionen Euro für Wertverluste in der UMTS-Sparte des Konzerns. Um die Finanzen endlich in den Griff zu bekommen, will Alcatel-Lucent in diesem Jahr 600 Millionen Euro sparen. 3800 Stellen werden insgesamt in diesem Jahr gestrichen. In den nächsten drei Jahren sollen mehr als doppelt soviele Stellen folgen, darunter auch in Deutschland.