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Brüssel kündigt Liste über Netzbetreiber mit überhöhten Roaming-Gebühren an

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Brüssel kündigt Liste über Netzbetreiber mit überhöhten Roaming-Gebühren an

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Nach Ablauf der Frist für die Umstellung auf neue, billigere Auslandstarife für Handy-Gespräche geht Brüssel den Schwarzen Schafen an den Kragen: Die Europäische Kommisson stellt eine Liste derjenigen zusammen, die pünktlich umstellten, und derjenigen, die dies nicht taten. Bis zum 30. Juli hatten die Mobilfunkanbieter Zeit, ihren Kunden den neuen, günstigeren Roaming-Tarif anzubieten. “Wir werden bis Ende der Woche eine Webseite einrichten, die alle Netzbetreiber aus allen EU-Staaten auflistet und bekannt gibt, ob sie den Euro-Tarif anbieten, und welchen. Die diejenigen auflistet, die direkt an der Obergrenze liegen oder darunter, und diejenigen, die bislang nichts getan haben”, kündigte ein Kommissionssprecher an. “Hoffen wir, dass es bei Letzteren nicht zu viele sind.” Gemäß dem neuen EU-Recht dürfen die Anbieter für ausgehende Handy-Anrufe im Ausland maximal 49 Cent pro Minute plus Steuern berechnen und 24 für eingehende. In den nächsten Jahren soll das Limit stufenweise auf 43 und 19 Cent gesenkt werden. Die Anbieter, die ihren Kunden weiter höhere Roaming-Gebühren berechnen, können von den nationalen Regulierungsbehörden und von den Kunden selbst belangt werden.