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Entspannung bei Waldbränden auf Kanaren

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Entspannung bei Waldbränden auf Kanaren

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Allmählich entspannt sich die Lage bei den schweren Waldbränden auf den spanischen Kanareninseln etwas. In der Einsatzleitung auf Gran Canaria kann man ein wenig durchatmen: Jetzt geht es auch schon darum, das Ausmaß der Schäden festzustellen und über das weitere Vorgehen zu beraten. Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero kündigt für Freitag eine Sondersitzung der Regierung an. Dort wolle man für alle Betroffenen Hilfen beschließen. Diese Hilfen kämen zusätzlich zu denen, die schon den Inselbehörden zugesagt worden seien. Auf Teneriffa, der größten Kanareninsel, brennt es immer noch an mehreren Stellen. Allerdings breiten sich die Feuer nicht mehr aus, dank dem Einsatz von neunhundert Feuerwehrleuten und Soldaten. Löschflugzeuge und -hubschrauber können wieder fliegen, weil der starke Wind der letzten Zeit nachgelassen hat. Auch die Hitzewelle hat ein Ende. Sogar auf Bildern aus dem Weltraum sind die Brände inzwischen zu erkennen; vor allem die lange weiße Rauchfahne, die von Teneriffa wegzieht. Auf der Nachbarinsel Gran Canaria sind die Brände dagegen unter Kontrolle. Auf beiden Inseln zusammen haben die Flammen aber bis zu einem Drittel der Wälder zerstört. Urlauber waren kaum betroffen, da die Brände im Innern der Inseln wüteten und nicht an den Küsten. Noch immer leben aber einige hundert Einwohner in Notunterkünften. Vor allem auf Gran Canaria sind die meisten jetzt jedoch wieder in ihre Häuser zurückgekehrt – auf viele wartet dort einiges an Arbeit.