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Rekordstrafe nach Preisabsprache für British Airways

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Rekordstrafe nach Preisabsprache für British Airways

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British Airways muss eine Strafe von 180 Millionen Euro zahlen. Das ist die höchste Strafe, die die britische Wettbewerbsbehörde jemals verhängt hat. In dem Fall geht es um Preisabsprachen mit dem Konkurrenten Virgin Atlantic. Beide Fluglinien hatten sich illegal darauf geeinigt, wie hoch bei Langstreckenflügen ihre Preisaufschläge für Treibstoff sein sollten. Diese Absprachen liefen über etwa anderthalb Jahre, bis Anfang 2006. In dieser Zeit stiegen die Preisaufschläge bei beiden Gesellschaften für ein Rückflugticket von weniger als zehn auf rund neunzig Euro.

British Airways rechnet nun auch mit einer Bestrafung in den USA. Die Strafe soll ebenfalls noch heute verkündet werden und könnte sogar noch weit höher ausfallen. Die Fluglinie hat dafür und für Prozesskosten mehr als eine halbe Milliarde Euro eingeplant. Virgin Atlantic geht dagegen straffrei aus; die Gesellschaft hatte die Preisabsprachen letztes Jahr selbst angezeigt.