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Rückrufaktion bei Mattel/Fisher Price

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Rückrufaktion bei Mattel/Fisher Price

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Der US-Spielwarenhersteller Mattel/Fisher Price zieht weltweit bis zu 1,5 Millionen Spielzeuge zurück. Die in China gefertigten Spielsachen sind möglicherweise mit bleihaltiger Farbe vergiftet. Erst vor Wochen hatte es mehrere Skandale um chinesische Produkte gegeben. In China kostengünstig hergestellt werden die Mattel-Spielsachen in der gesamten Welt verkauft, vor allem in den USA sowie Kanada, in Asien und der Europäischen Union. Die Rückrufaktion ist die größte für Mattel seit neun Jahren. Betroffen sind diesmal 83 verschiedene Spielzeugserien, deren Farbe die zulässigen Grenzwerte für Blei übersteigt. Für Deutschland wurden 3000 Einzelteile produziert; wieviele bereits verkauft wurden, ist noch nicht bekannt. Mit Produkten aus China hatte es zuletzt regelmäßig Probleme gegeben: giftige Zahnpasta, Tierfutter, Arzneimittel und Meeresfrüchte mussten vom Markt genommen werden. Die Hälfte der 2006 beanstandeten Waren in der EU stammte aus China. Nach den jüngsten Skandalen hatte der Pekinger Staatsrat erst vor wenigen Tagen strengere Regeln verabschiedet.