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US-Präsidentschaftskandidat Obama befürwortet Miltitärschläge in Pakistan

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US-Präsidentschaftskandidat Obama befürwortet Miltitärschläge in Pakistan

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Der US-amerikanische Präsidentschaftskandidat Barack Obama befürwortet Militärschläge gegen die Al-Kaida in Pakistan. Das sagte der Demokrat bei einer Rede in Washington. Den Krieg im Irak hatte Obama dagegen bisher stets streng verurteilt.

“Die Terroristen, die sich in den Bergen von Pakistan verstecken, haben 3000 Amerikaner getötet. Und sie wollen wieder zuschlagen. Es war ein großer Fehler, ein Führertreffen der Al-Kaida im Jahr 2005 nicht zu zerschlagen. Wenn wir den Aufhenthaltsort von wichtigen Terroristen kennen und Präsident Musharraf nicht reagiert, werden wir es tun”.

Al Kaida hat sich einer amerikanischen Regierungsanalyse zufolge trotz der Angriffe der US-Truppen wieder neu organisieren können und in Pakistan ein sicheres Rückzugsgebiet gefunden. Aber auch in anderen Gebieten will Obama aktiv werden. “Als Präsident werde ich mit unseren Freunden und Verbündeten zusammenarbeiten. Aber ich werde unsere Diplomatie in Teheran nicht den Europäern, und die Diplomatie in Pyönjang nicht den Chinesen überlassen”.

Obamas demokratische Konkurrentin Hillary Clinton hatte ihm vergangene Woche außenpolitische Naivität vorgeworfen. Mit den jüngsten Bemerkungen will Obama dieser Kritik offensichtlich begegnen. Clinton liegt in den Umfragen weiterhin vor Obama. Ihr wird mehr Erfahrung und Kompetenz zugeschrieben.