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lionen Obdachlose durch Hochwasser in Südostasien

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lionen Obdachlose durch Hochwasser in Südostasien

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Der jährliche Monsunregen hat in Südostasien inzwischen mehr als 18 Millionen Menschen obdachlos gemacht. Wie das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen mitteilte, ist es schwierig für die örtlichen Regierungen Hilfsgüter in die Regionen zu bringen. Zu heftig seien die Regenfälle und zu viele Menschen betroffen. Im Nordosten Indiens ist die medizinische Versorgung in vielen Orten zusammengebrochen. Schwangere Frauen würden ihre Kinder tot zur Welt bringen, hieß es aus den Gesunheitsbehörden. Auch in den nächsten Tagen soll es weiter regnen, sodass noch nicht mit fallenden Wasserpegeln zu rechnen ist. In Indien leiden vor allem die Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Uttar Pradesh, sowie im bekannten Tee-Anbaugebiet Assam und in Bihar unter dem Hochwasser. Außer Indien sind die Länder Nepal und Bangladesh betroffen. In Bangladesh ist mehr als die Hälfte des tief liegenden Landes überflutet. Darunter große Flächen der Reisfelder, die das Grundnahrungsmittel liefern. Insgesamt wurden bisher mehr als 200 Tote aus Südostasien gemeldet. Der Monsunregen fällt in diesem Jahr in manchen Gegenden besonders heftig aus.