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Nach Erdbeben auf Sachalin 2000 Menschen obdachlos

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Nach Erdbeben auf Sachalin 2000 Menschen obdachlos

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Nach dem schweren Erdbeben auf der Insel Sachalin im Osten Russlands sind mehr als zweitausend Menschen obdachlos. Elf mehrstöckige Wohnhäuser wurden völlig zerstört, zahlreiche weitere Häuser wurden unbrauchbar. Das Beben hatte am Donnerstag zwei Menschen in den Tod gerissen. Viele Menschen wurden verletzt. Die Behörden riefen für das Gebiet den Notstand aus. Wegen der Gefahr von Nachbeben sollen die mehr als 24 000 Einwohner der Stadt Newelsk im Süden der Pazifikinsel vorerst nicht in ihre Häuser zurückkehren. Die Armee richtete ein Zeltlager und eine Feldküche für die Überlebenden ein. Die Regierung in Moskau sicherte der Region weitere Unterstützung zu – und forderte die regionalen Behörden auf, für ein besseres Frühwarnsystem und ordentliche Notfallpläne zu sorgen. In dem Gebiet kommt es immer wieder zu Erdbeben. Meist sind die Opferzahlen und Schäden wegen der dünnen Besiedlung gering. Doch 1995 waren bei einem Erdbeben auf Sachalin 2000 Menschen ums Leben gekommen.